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Das Günstigkeitsprinzip im internationalen Privatrecht

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Christian Schröder

Das - nicht nur aus dem Arbeitsrecht bekannte - Günstigkeitsprinzip bezieht sich im IPR auf die Frage, ob das anwendbare Recht nicht nur nach räumlichen, sondern auch nach inhaltlichen Kriterien bestimmt werden kann und soll. Ausgehend von den grundsätzlichen Fragen in bezug auf die Bestimmung des anwendbaren Rechts zeigt der Verfasser zunächst auf, welche Kollisionsnormen des neuen deutschen autonomen Kollisionsrechts von sogenannt materiell-rechtlichen Einflüssen durchwebt sind, und befaßt sich sodann mit der Vereinbarkeit dieser Vorschriften mit der klassischen kollisionsrechtlichen Lehre. In einem zweiten Teil wird auf die Anwendung des Günstigkeitsprinzips in der Praxis eingegangen.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des Günstigkeitsprinzips - Die Anwendungsbereiche des Günstigkeitsprinzips - Das Günstigkeitsprinzip und die international-privatrechtliche Gerechtigkeit - Das Günstigkeitsprinzip im kollisionsrechtlichen System - Art und Umfang des Günstigkeitsvergleiches - Durchführung des Günstigkeitsvergleiches.