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Der göttliche Spiegel

Zur Geschichte und Theologie des ältesten Druckwerks über Bruder Klaus und sein Meditationsbild

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Werner Huber

Um 1487 erschien in Augsburg der Traktat «Bruder Claus». Er ist das älteste Druckerzeugnis über den Einsiedler im Ranft. Die anonyme Schrift enthält unter anderem eine Beschreibung des Meditationsbildes, das Bruder Klaus einst besass. Im Winter 1480/81 besuchte Heinrich Gundelfingen aus Freiburg im Breisgau den Einsiedler Niklaus von Flüe. Er ist der Verfasser der «Historia Nicolai Underwaldensis Eremitae», einer mit 13. August 1488 datierten Handschrift. Ist er nun auch der Autor unseres Traktates? Hat er etwas zu tun mit der Entstehung des Meditationsbildes? Auf welche theologischen Traditionen stützen sich seine Gedanken? Wie nahe sind diese der Bewegung der Gottesfreunde? Diesen Fragen wird in dieser Studie nachgegangen.
Aus dem Inhalt: Einleitung (Bestandesaufnahme) - Rad oder Spiegel? (Zusammenhang zwischen Meditationsbild und Pilgertraktat; die Grundidee des Bildes) - Quellenstudien - Motivvergleiche (Nikolaus von Kues; die Gottesfreunde; u.a.) - Die Autorenfrage (Logik; Berufs- und Bildungsstand; Anonymität, Heinrich Gundelfingen).