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Die strafrechtliche Beurteilung von Werken der Kunst

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Klaus Andreas Fischer

Kann das Strafrecht der Kunstfreiheit Grenzen setzen? Ob es um Klaus Manns «Mephisto» oder um Karikaturen von Franz Josef Strauß ging, um Hitler-T-Shirts oder um den pornographischen Roman «Josefine Mutzenbacher», stets hatten Gerichte und insbesondere das BVerfG zu entscheiden, wo die Grenze des der Kunst Erlaubten liegt. Vom Grundrecht der Kunstfreiheit ausgehend wird in diesem Buch untersucht, nach welchem Maßstab diese Grenze zu ermitteln ist. So entsteht durch eine Vielzahl von Abwägungsrichtlinien ein Raster, das in erster Linie Richtern und Anwälten als Argumentationshilfe dienen kann, aber auch den Künstlern selbst die Kriterien für die juristische Entscheidung im jeweiligen Einzelfall aufzeigt.
Aus dem Inhalt: Begriff, Umfang und Grenzen der Kunstfreiheit - Die Berücksichtigung der Kunstfreiheit im Strafrecht: Abwägung mit dem Schutz von Menschenwürde und Persönlichkeit, dem Staats- und Bekenntnisschutz, dem Schutz der Jugend und der Gesellschaft vor Pornographie und Gewaltdarstellung sowie dem Eigentums- und dem Tierschutz.