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Durchgriffshaftung im Joint Venture

Zugleich ein Beitrag zu den rechtlichen Grundlagen des Joint Venture

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Beda Wortmann and Universität Münster

Nicht erst der Zusammenbruch des sozialistischen Systems in Osteuropa hat zu einer verstärkten Zunahme von Joint Venture Gründungen geführt, sondern diese Form der Unternehmenszusammenarbeit ist im internationalen Wirtschaftsverkehr bereits seit langem bekannt. Da der Einsatz des Joint Venture regelmäßig im Rahmen «gewagter» Unternehmungen stattfindet, stellt sich für seine Gläubiger die Frage nach einem möglichen Zugriff auf die Gesellschafter des Joint Venture, wenn es selbst als Schuldner ausfällt. Dieser Fragestellung wird in der vorliegenden Arbeit auf der Grundlage des deutschen Rechts nachgegangen. Zugleich richtet der Autor den Blick auf die rechtlichen Grundlagen des Joint Venture.
Aus dem Inhalt: Charakteristische Merkmale des Joint Venture - Dreiteiliges vertragliches Regelungswerk - Kollisionsrechtliche Behandlung des Joint Venture und der Durchgriffshaftung - Unterkapitalisierung - Vermögens- und Sphärenvermischung - Institutsmißbrauch - Konzernhaftung.