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Legale und legitime Kartelle

Eine Untersuchung auf der Basis des Koordinationsmängel-Diagnosekonzepts

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Elmar Dönnebrink and Universität Münster

Legale Kartelle müssen keineswegs auch ökonomisch legitim sein. In dieser Arbeit wird überprüft, ob die nach deutschem und europäischem Recht zulässigen Kartelle aus ökonomischer Sicht gerechtfertigt werden können. Es wird gezeigt, wie sich Kartelle in Marktprozessen widerspiegeln und inwiefern sie Mängel von Märkten heilen können. Kartelle sollen ein effektives, erforderliches und verhältnismäßiges Mittel zur Heilung solcher Koordinationsmängel sein. Schwerpunkt der Arbeit ist die systematische Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Ausnahmen vom allgemeinen Kartellverbot diesen Anforderungen genügen. Theoretische Basis der ökonomischen Analyse ist das Koordinationsmängel-Diagnosekonzept.
Aus dem Inhalt: Basisdefinitionen und Kartellstatistik - Entstehung und Wirkung von Kartellen - Vertragstheoretische und ökonomische Legitimation von Kartellen - Analyse des Kartellrechts - Kartelle mit hohem und niedrigem Marktanteil.