Show Less
Restricted access

Theorien der sozialen Kontrolle und des sozialen Lernens in der Kriminologie

Eine kritische Bestandsaufnahme des Beitrags der Kontrolltheorien und ausgewählter anderer Theorien zu einer Theorie des sozialen Lernens in der Kriminologie

Series:

Heinz Haage

Ausgangspunkt der Arbeit sind die Kontrolltheorien oder Bindungstheorien, wie sie in den 50er und 60er Jahren in den USA von Travis Hirschi und anderen entwickelt wurden. In einer kritischen Auseinandersetzung mit der Datenerhebung, den Vorannahmen und Schlußfolgerungen wird aufgezeigt, wo Stärken und Schwächen der Kontrolltheorien liegen und dargelegt, daß die Theorie des sozialen Lernens der herausragende Ansatz zur Erklärung von abweichendem Verhalten ist. Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura zeigt dies deutlich. Ausgehend von den Annahmen der lerntheoretischen Theorie wird aufgezeigt, welche vielfältigen Erklärungsmuster die Lerntheorie bietet und wie diese somit anderen Theorien in der Kriminologie überlegen ist.
Aus dem Inhalt: Umfassende Darstellung der Kontroll-, Bindungs- und Halttheorien - Gegenüberstellung der sozial-kognitiven Lerntheorie - Überlegenheit der Lerntheorie gegenüber anderen Theorien als umfassendster Ansatz.