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George Augustus Wallis (1761-1847)

Englischer Landschaftsmaler - Monographie und OEuvrekatalog

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Monika von Wild and Universität Münster

G.A. Wallis, genannt «der Englische Poussin», geb. 1761 in Merton (Surrey), gest. 1847 in Florenz, lebte und arbeitete überwiegend in Italien. Innovativ und experimentierfreudig hat er mit seinem ausgesprochenen Sinn für Naturschönheit, Motiverfassung und Kolorismus wesentlich zur Entwicklung der Landschaftsmalerei am Ausgang des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Italien und Deutschland beigetragen. Er wurde zum Wegbereiter der romantischen Landschaftsmalerei in Heidelberg. Durch stilkritische Analyse konnten Wallis' vorwiegend undatierte Zeichnungen chronologisch geordnet und zusammen mit seinen Gemälden ein Werkkatalog erstellt werden. Hierbei zeigt sich seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Carracci-Kreis und mit Lorrain, Poussin und Dughet. Zunächst geschult durch Hackert und später unter dem Einfluß von Carstens entwickelt er in Rom einen eigenen malerischen durch atmosphärische Phänomene gekennzeichneten Landschaftsstil. Die künstlerische Zusammenarbeit mit Reinhart, Koch, Thorvaldsen und Schick wird u.a. dokumentiert durch Staffagezeichnungen und Kompositionsskizzen in Wallis' Zeichnungskonvolut.
Aus dem Inhalt: Wallis, genannt «der Englische Poussin», lebte als Landschaftsmaler des Klassizismus vorwiegend in Italien (Neapel, Rom, Florenz), Einfluß der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts sowie von Hackert und Carstens - Künstlergemeinschaft mit Carstens, Reinhart, Koch, Schick und Thorvaldsen in Rom - Entwicklung eines eigenen malerischen, durch atmosphärische Phänomene gekennzeichneten Stils - Wegbereiter der deutschen Romantik in Heidelberg (Rottmann, Fries) - Kunstagent für Buchanan in Spanien.