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Das Triptychon in der frühen altniederländischen Malerei

Bildsprache und Aussagekraft einer Kompositionsform

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Antje Maria Neuner

Die Kompositionsform Triptychon zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt und Vielschichtigkeit aus. Vielfältig sind nicht nur die dargestellten Themen und Themenkombinationen, sondern gerade die Möglichkeiten, zwei Flügel an eine Mitteltafel anzuschließen. Dabei ist die Art des Zusammenschlusses von drei Tafeln im Triptychon für die Bestimmung der Gesamtaussage ausschlaggebend. Ohne feste historische Vorlagen und noch ohne den Drang nach Standardformulierungen zeigen uns die ersten Triptychen in der nordischen Malerei die gesamte Bandbreite der malerischen Möglichkeiten. Über die Ikonographie und Bildsprache der einzelnen Tafeln eines Triptychons wird der Blick des Betrachters auf die Erzählweise und die kompositionellen Zusammenhänge im Triptychon gelenkt, um auf diese Weise neue Erkenntnisse über den Inhalt der Bilder zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Robert Campin, Rogier van der Weyden, Jan van Eyck: Ikonographie und Bildsprache aller ihrer Triptychen, Kopienkritik und Rezeption ausgewählter Werke - Systematische Zusammenstellung von strukturellen und inhaltlichen Gesichtspunkten der triptychonalen Bildgestaltung - Anhang: Erhaltungszustand und Provenienz der Triptychen.