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Jean Grenier - «Les Iles»

Eine Untersuchung zu werkkonstituierenden Themen und Motiven

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Martina Yadel

Jean Grenier, im allgemeinen nur als Lehrer Albert Camus' bekannt, wird in dieser Studie als Philosoph, Dichter und Essayist von Rang gewürdigt. Ein zunächst biographischer Zugang dokumentiert erstmals die für das Werk bedeutsamen Brechungen des Grenierschen Ich. Auch der psychosoziale Hintergrund wesentlicher Themen wie Einsamkeit, Tod, Freiheit, Notwendigkeit, Flucht und Selbstvergessen wird hier erhellt. Der zweite Teil der Untersuchung gilt dem bekanntesten Essayband von Jean Grenier, Les Iles. Anhand detaillierter quellenbezogener Textanalyse wird die inhaltliche und formale Vielfalt seines essayistischen Werkes deutlich, zugleich aber auch dessen konsequent «humanistische» Motivation und Zielrichtung. Damit wird Grenier der ihm gebührende Platz in der französischen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts zugewiesen.
Aus dem Inhalt: Biographische Skizzen: von Umfeld des Surrealismus der zwanziger Jahre über die Ecole d'Alger und das Nachkriegsjahrzehnt der Existenzphilosophien bis hin zum kunsttheoretischen Spätwerk der sechziger Jahre - Textanalysen: anhand des frühen Essaybandes Les Iles zu Grundthemen des Werks - Einsamkeit und Tod, Sinn und Schönheit, Stille und Licht, griechische Weisheit und mediterrane Lebenskunst.