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Intelligenz und Expertiseerwerb

Empirische Studien zur Kompetenzentwicklung bei Kfz-Mechanikern

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Wolfgang Mack

Diese Arbeit untersucht das Zusammenwirken von Intelligenz und Wissen beim Kompetenzerwerb. Um die relative Bedeutsamkeit von domänenspezifischen Vorwissens- und domänenübergreifenden Intelligenzunterschieden zu bestimmen, wurden Auszubildende des Kfz-Handwerks untersucht. Es wurde ein kontrastiver Methodenansatz gewählt, indem unterschiedliches Vorwissen durch die Zugehörigkeit zum ersten bzw. dritten Lehrjahr operationalisiert wurde. Die Auszubildenden wurden mit speziellen Fachwissenstests am Beginn und am Ende eines Schuljahres untersucht. Vorwissensunterschiede erklären Leistungsdifferenzen in domänenspezifischen Tests am besten. Allerdings lassen sich substantielle Beiträge der Intelligenz auf diese Differenzen sichern. Die Ergebnisse werden unter dem Aspekt der (begrenzten) wechselseitigen Kompensierbarkeit von domänenspezifischen und domänenübergreifenden Kompetenzen diskutiert.
Aus dem Inhalt: Intelligenz als differentielles Konstrukt und als Informationsverarbeitung - Wissen (philosophische Aspekte, Wissen als inneres Informationsmodell, Wissen als Repräsentation) - Modelle zum Expertiseerwerb - Das Verhältnis domänenspezifischer zu domänenübergreifenden Komponenten.