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Ganzheitliches Denken

Festschrift für Arnulf Rieber zum 60. Geburtstag

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Erwin Schadel

Gegenüber der Vorherrschaft pluralistisch-quantitativer Ansätze während der Entwicklung der Naturwissenschaften in der Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts können wir, zunehmend in den letzten drei Jahrzehnten, die Tendenzen zu einer Rückwendung zu ganzheitlichen Aspekten der Wirklichkeitsforschung registrieren. Selbst in den sogenannten «harten» Naturwissenschaften stehen allseitige Vernetzungen zunehmend im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses.
28 Autoren geben mit ihren Beiträgen exemplarische Einblicke in die Bedeutung und Fruchtbarkeit ganzheitlichen Denkens. Sie korrespondieren mit dem zentralen Anliegen Prof. Arnulf Riebers (Universität Bamberg) und weisen in seinem Sinne auf die Möglichkeit konsistenter Zukunftsgestaltung hin. Auf jeweils verschiedene Weise machen sie darauf aufmerksam, daß während der Ausgliederung von Einzelheiten die Rückeinbergung ins Ganze nicht vernachlässigt werden darf.
Aus dem Inhalt: Komplementarität der Weltkulturen - Monade als Triade - Linguistische Intersubjektivität - Geschichtsphilosophie J.A. Komenskys - Harmonikale Tradition - Musikalische Stimmungen im Denksystem des Mittelalters - Wirtschaftswissenschaft als Leistungslehre - Galaxienforschung.