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Therapie und Strafe im Betäubungsmittelrecht

Recht und Wirklichkeit der Behandlung Drogenabhängiger unter besonderer Berücksichtigung der §§ 35 ff BtMG

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Heinz-Hermann Berghof

Die Studie behandelt das ambivalente Verhältnis von Therapie und Strafrecht bei Drogenabhängigen. Sie stellt das vereinfachend als «Therapie statt Strafe» bezeichnete Prinzip der 35 ff BtMG in den Mittelpunkt und bezieht darüber hinaus alle anderen straf- und außerstrafrechtlichen Therapie- und Sanktionsmöglichkeiten in die Betrachtung ein. Es wird deutlich, daß das deutsche Betäubungsmittelrecht treffender mit «Therapie und Strafe» zu beschreiben ist und der Grundsatz «wenn Therapie, dann keine Strafe» lautet. Die 35 ff BtMG sind ein Beitrag, Drogenabhängige schrittweise zur verantwortlichen Entscheidung über die Vor- und Nachteile eines drogenfreien Lebens zu befähigen. Weil die Arbeit auch die Bereiche Drogenpolitik sowie die justitielle und therapeutische Behandlung Drogenabhängiger behandelt, eignet sie sich als Nachschlagewerk zu aktuellen Problemen des Betäubungsmittelstrafrechts.
Aus dem Inhalt: Epidemiologie des Drogenkonsums - Ursachen und Bedingungen der Drogenabhängigkeit - Drogenkarriere - Drogenpolitik - Therapeutische und justitielle Behandlung Drogenabhängiger - Aktuelles Betäubungsmittelstrafrecht - Evaluation des Prinzips «Therapie statt Strafe» der 35 ff BtMG.