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Subjektivität im Glauben

Eine theologisch-methodologische Untersuchung zur Diskussion über den 'Glaubens-Sinn' in der katholischen Theologie des 19. Jahrhunderts

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Thomas Begovic

Die Berufung auf den Glaubenssinn (sensus fidei) ist gegenwärtig ebenso häufig wie ungeklärt. Oft werden dabei sensus fidei und consensus fidei in einem Atemzug genannt und als mehr oder weniger gleichbedeutend behandelt. Wenn dann noch vom Glaubenssinn der Laien im Unterschied zum Lehramt gesprochen wird, kommt die Diskussion leicht in eine Schieflage. Aus einer pistologischen Aussage wird eine fragwürdige ekklesiologische These, aus einer Aussage über den Bereich des subjektiven Glaubensvollzugs, der bei Laien und Amtsträgern grundsätzlich derselbe ist, wird oft ein kirchenpolitisches Argument. Diese Arbeit möchte zur Klärung beitragen, was Glaubenssinn meint, wie er theologisch zu interpretieren und einzuordnen ist.
Aus dem Inhalt: Diskussion über den 'Glaubens-Sinn' in der katholischen Theologie des 19. Jahrhunderts - J.A. Möhler - J.H. Newmann - M. Scheeben.