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Einkünfte aus Gewerbebetrieb nach § 15 EStG bei der privaten Verwaltung von Grundvermögen

- zugleich eine Frage der Gerechtigkeit im deutschen Einkommensteuerrecht

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Arndt Bühler

Die unterschiedliche Definition des steuerlichen Einkommensbegriffs führt nicht zuletzt auf dem Gebiet der privaten Verwaltung von Grundvermögen zu einem ständigen Konflikt zwischen Finanzverwaltung, Rechtsprechung und Steuerpflichtigen. Hierbei spielt die Erfassung steuerfreier Veräußerungsgewinne durch Umqualifikation privater in betriebliche Einkünfte eine maßgebliche Rolle. Im Rahmen dieser Veröffentlichung werden zwei so unterschiedliche Konstrukte wie der «gewerbliche Grundstückshandel» und die «unbewußte Betriebsaufspaltung» im Hinblick auf ihre systemorientierte Eignung im Gesamtgefüge des deutschen Einkommensteuerrechts untersucht. Dabei soll der facettenreiche Begriff der Steuergerechtigkeit als maßgebliches Beurteilungskriterium dienen.
Aus dem Inhalt: Die Abgrenzungsproblematik des Einkommensbegriffs im deutschen Steuerrecht - Die Steuergerechtigkeit als Maßstab des steuerrechtlichen Einkommensbegriffs - Die Annahme eines gewerblichen Immobilienhandels bei Vorliegen bestimmter Indizien - Die Annahme gewerblicher Vermietung von Grundvermögen durch Entstehen eines Besitzunternehmens der Betriebsaufspaltung - Rechtssystematische Grenzen der Ausdehnung gewerblicher Einkünfte.