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Weltföderation

Modell globaler Gesellschaftsordnung

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Maja Brauer

Die - von Ossip K. Flechtheim eingeleitete - Studie beleuchtet den weltföderalistischen Ansatz für globale Reformen und eine tragfähige Weltinnenpolitik. Die Vertreter dieses bislang vor allem im angelsächsischen Sprachraum diskutierten Reformkonzepts kennzeichnen in ihren Analysen des internationalen Systems das Leitprinzip der nationalen Souveränität als eine zentrale Ursache der weltweiten Problementwicklungen und fordern den schrittweisen Ausbau der UNO zu einer föderalen politischen Union (Weltföderation). Die Untersuchung stellt die theoretische Entwicklung dieses Ordnungsmodells dar und behandelt im Anschluß daran die Frage nach der Notwendigkeit und der Umsetzbarkeit der geforderten Reformschritte in der gegenwärtigen weltpolitischen Situation. Ergänzt wird der Band durch umfassende Quellenhinweise, eine umfangreiche Auswahlbibliographie, einen Adressenteil sowie eine Dokumentation zentraler Texte dieser politischen Denkrichtung.
Aus dem Inhalt: Der Weltföderalismus als internationale Einigungsbewegung - Zur Realisierbarkeit föderalistischer Reformen auf Weltebene - Über die gesellschaftlichen Grundlagen von Weltinnenpolitik - Supranationale Reformen als Weg zur Weltföderation.