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Der werdende Gott

Mythopoetische Theogonien in der romantischen Mythologie

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Walburga Lösch

Der «werdende Gott» ist ein bis in die früheste Geistesgeschichte zurückverfolgbarer Topos. Die romantische Mythologie, als Brennpunkt religiöser und poetischer Neuorientierungen, nimmt die Idee göttlichen Werdens in ihren mythopoetischen Theogonien auf und versucht das Verhältnis von Gott, Mensch und Welt/Natur neu zu formulieren. Die Arbeit untersucht Strukturen göttlicher Dynamik sowohl im übergreifenden historischen Kontext als auch an einzelnen romantischen Mythopoesen. Spinozas Immanenz-Philosophie ist wichtiger Bezugspunkt der romantisch-mythologischen Dynamisierung der Gottesvorstellungen ebenso wie die sich in den mythopoetischen Gottheiten präsentierende Geschlechterspezifik.
Aus dem Inhalt: Die Dynamik des Göttlichen als philosophisch-theologische und mythologische Problematik - Der poetische Pantheismus zur Goethezeit und die Bedeutung Spinozas - Poetisch-philosophische Fragmente zum GottesverstBedeutung Spinozas - Poetisch-philosophische Fragmente zum Gottesverständnis und Naturbegriff um 1800 - Göttlichkeit und Weiblichkeit - Der werdende Gott: die mythopoetischen Theogonien.