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Schulreform und Bildungsökonomie

Struktur- und Lehrplanreform in Hessen und die personellen und sächlichen Probleme des Physikunterrichts

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Rudolf Brauner

Mit einer Nachzeichnung der Entwicklung des Schulfaches Physik in einem Bundesland wird zugleich empirisch Grund für bildungsökonomische Analysen des Schulsystems und der Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland für den Zeitraum vor, während und nach der sogenannten großen Bildungsreform gelegt. Strukturveränderungen in Hessen (1950-1983) werden nach sozialgeographischen und finanziellen Aspekten beurteilt und mit Reformen in den anderen Bundesländern verglichen. Was die Curriculum-Revision (1969-1976) betrifft, werden exemplarisch am Beispiel des Faches Physik die seinerzeitigen personellen und sächlichen Defizite und deren Bestehen bis 1984 aufgezeigt. Unzureichende Lehrmitteletats (Schulträger) und die oligopolistische Struktur der Lehrmittelindustrie wurden als Hauptursachen erkannt.
Aus dem Inhalt: Strukturreform und regionaler Ausgleich sowie Personalkosten, Investitions- und Folgekosten - Lehrpersonal für den Physikunterricht - Fachraumkapazitäten und Geräteausstattungen für den Physikunterricht - Ökonomische Aspekte der Geräteausstattungen - Probleme der Reform des Physik-Curriculums aus der Sicht der Lehrer - Aus-, Weiter- und Fortbildung der Physiklehrer - Methodenkritische Analysen.