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Die Standesherren in Baden (1806-1848)

Politische und soziale Verhaltensweisen einer bedrängten Elite

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Martin Furtwängler

Die Erforschung der deutschen Adelsgeschichte in ihrer Spätphase ab dem 19. Jahrhundert wurde in der Geschichtswissenschaft bisher vernächlässigt. Erst in jüngster Zeit erregt dieser Komplex etwas stärker das Interesse der Historiker. Die Arbeit hat den Teil des deutschen Hochadels zum Gegenstand, der in den Jahren ab 1806 unter die Souveränität des Großherzogs von Baden gelangt war. Sie untersucht, wie diese Familien auf ihre neue Situation als privilegierte Untertanen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts reagierten. Im Zentrum steht dabei zum einen der Kampf der Standesherren mit dem souveränen Staat um den Erhalt ihrer 1806 noch verbliebenen Rechte und zum anderen die Frage, inwieweit der hohe Adel die politischen und sozialen Möglichkeiten nutzte, die sich ihm in dem Mittelstaat Baden boten.
Aus dem Inhalt: Vom Landesherrn zum Standesherrn in Baden - Die Standesherren im Kampf um ihre staatsrechtliche Stellung - Die Beziehungen zu Baden als gesellschaftlichem und politischem Raum - Die Wahrung des eigenen sozialen Status.