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Ottonische Buchmalerei in Prüm

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Claudia Höhl

Die illustrierten Handschriften ottonisch-salischer Zeit aus dem Eifelkloster Prüm wurden in der bisherigen Forschung vor allem als späte Nachfolger karolingisch-touronischer Traditionen betrachtet, weitgehend isoliert in der Kunst des 10./11. Jahrhunderts. Diese Untersuchung belegt dagegen die Bedeutung Metzer und Reimser Quellen sowie frühottonischer Vorlagen aus dem Bodenseeraum für Texte, Ikonographie und Stil der Manuskripte. Die Prümer Handschriften erweisen sich als Zeugnisse vor allem in Lothringen überlieferter Traditionen, die neben den um die Jahrtausendwende in den ottonischen Zentren erfolgten Neuentwicklungen weiterlebten und bis in das 12. Jahrhundert fortwirkten.
Aus dem Inhalt: Textgeschichtliche, ikonographische und stilistische Untersuchung der ottonischen Handschriften aus dem Kloster Prüm mit ausführlichen Kapiteln zur historischen Rahmensituation und zur Bibliotheksgeschichte (mit Handschriftenkatalog).