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Institutionelle Reaktion auf die Situation der Jugend heute

Jugendhilfepläne und die hiermit verknüpften Intentionen- Entwicklungen - Erfahrungen - Perspektiven

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Roswitha Krum

Jugendhilfe und ihre vielfältigen Einrichtungen entstanden historisch unter dem Eindruck hilfebedürftiger, aber auch auffälliger Kinder und Jugendlicher. Heute wird Jugendhilfe immer mehr zum Sozialisationsfaktor einer ständig wachsenden Anzahl von Mädchen und Jungen in der Adoleszenz. Als institutionelle Reaktion enthält das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz progressive Elemente, die die starre Struktur der bis dato gängigen Jugendhilfe in einschneidender Weise verändern können. Jugendhilfeplanung wird hierbei zum zentralen Instrumentarium, um in Zeiten knapper werdender Mittel Jugendhilfeaktivitäten wirksamer und zielgerechter einsetzen zu können. Sie soll Garant sein für eine präventive Jugendhilfe, orientiert an den gesellschaftlichen und individuellen Bedarfslagen von Kindern und Jugendlichen. Jugendhilfeplanung steht damit im Spannungsfeld lebenslagenorientierter Arbeit für alle Mädchen und Jungen einerseits und den Handlungsmöglichkeiten einschränkender knapper Ressourcen andererseits. Trotz aufwendiger Planungen sind Rückschritte im Jugendhilfebereich zu verzeichnen.
Aus dem Inhalt: Die Arbeit verarbeitet Ergebnisse aus hessenweiten Erhebungen und Fallanalysen.