Show Less
Restricted access

Netzwettbewerb im digitalen zellularen Mobilfunk

Series:

Alexander Schubert

Derzeit weist der Mobilfunkmarkt die größte Nachfragedynamik in der Bundesrepublik auf. Bei der Einführung der D-Netze 1992 wurde durch die Lizensierung einer privaten Anbieterin erstmals die Telekom dem Netzwettbewerb ausgesetzt. 1994 trat das E-Netz als dritte Anbieterin in den Markt ein. Ein zentrales Wettbewerbsproblem ist die Frage, welche Chancen das E-Netz gegenüber den bereits etablierten D-Netzen hat. Zur Beantwortung werden mögliche Erstanbietervorteile dargestellt und unter Berücksichtigung des Marktwachstums in ein formales Modell integriert. Mit zunehmendem Marktwachstum wird die Kundenbindung durch Wechselkosten weniger wichtig als der Aufbau von Reputation bei ungebundenen Konsumentinnen. Die Ergebnisse des Modells werden umgesetzt in Strategieempfehlungen für die Marktbeteiligten.
Aus dem Inhalt: Technische und Ökonomische Grundlagen des Mobilfunks - Erstanbietervorteile bei konstanter Nachfrage (Kundenbindung durch Wechselkosten) - Erstanbietervorteile bei wachsender Nachfrage (Reputationsvorteile und Beeinflussung des Kapazitätsaufbaus) - Strategieempfehlungen für die Marktteilnehmer - Glossar.