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Adelbert Düringer am Reichsgericht (1902-1915)

Seine aktienrechtlichen Entscheidungen und sein Einfluß auf das Aktienrecht in Deutschland

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Michael Steitz

Der Name Adelbert Düringer hat, insbesondere unter Rechtshistorikern, einen guten Klang. Diese Arbeit zeigt, daß dies zu Recht der Fall ist. Das juristische Multitalent Düringer (1855-1924) hat nicht nur als Rechtswissenschaftler und Politiker, sondern auch als Richter am Leipziger Reichsgericht Großes bewirkt. Exemplarisch werden seine aktienrechtlichen Entscheidungen vorgestellt und sowohl aus damaliger, wie auch aus heutiger Sicht näher beleuchtet. Der erstaunlich hohe Aktualitätsgrad der in den Urteilen behandelten Problematiken macht die Arbeit auch für den mit dem aktuell geltenden Aktien- und Gesellschaftsrecht Befaßten interessant und lesenswert. Zusätzlich werden in beispielloser Weise das Arbeitspensum eines Reichsrichters am Beispiel Düringers statistisch erfaßt und grafisch anschaulich dargestellt.
Aus dem Inhalt: Ansprüche gegen die Aktiengesellschaft - Gültigkeit und Anfechtbarkeit von Generalversammlungsbeschlüssen - Die Bilanz der Aktiengesellschaft - Vorstand und Aufsichtsrat der AG - Verzeichnis sämtl. Entscheidungen Düringers und statistische Auswertung.