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Genrewechsel

Zum Einfluß der Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen auf die schwarze südafrikanische Literatur der Apartheid-Ära

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Hanno Egner

Warum herrschen in der schwarzen englischsprachigen Literatur Südafrikas in den 50er Jahren Kurzgeschichten, Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre Autobiographien und in den 70er Jahren Gedichte vor? Welchen Einfluß hat dabei die gesellschaftspolitische Entwicklung? Zur Beantwortung dieser Fragen werden aus literaturkritischer, -soziologischer und -historischer Sicht literarische Werke dieser Perioden in ihren unterschiedlichen ästhetischen Ausprägungen analysiert und die Relevanz der publizistischen Infrastruktur für die jeweilige Genrewahl herausgearbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anhand der Entwicklungstendenzen in den 80er und 90er Jahren überprüft, so daß die Arbeit einen kritischen Überblick über die schwarze englischsprachige Literatur der Apartheid-Ära liefert.
Aus dem Inhalt: Die 50er Jahre und die Zeitschrift DRUM (Kurzgeschichten) - Die Exilierung der südafrikanischen Literatur (Autobiographien) - Die Black-Consciousness Periode (Gedichte und Theaterstücke) - Neue Tendenzen in der südafrikanischen Literatur.