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Gesundheit, Arbeit und Geschlecht im Kaiserreich am Beispiel der Krankenstatistik der Leipziger Ortskrankenkasse 1887-1905

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Ingrid von Stumm

Anhand der wegen ihres Umfanges und ihres statistischen Niveaus einzigartigen Krankenstatistik der Leipziger Ortskrankenkasse lassen sich die Krankheits- und Sterblichkeitsverhältnisse von Erwerbstätigen einer Gewerbe- und Industriestadt um die Jahrhundertwende detailliert analysieren. In dieser Studie werden - eingebettet in den sozialpolitischen und kassenmedizinischen Kontext im Kaiserreich - sowohl geschlechtsspezifische Unterschiede des Krankentage- und Sterblichkeitsvolumens als auch Gegensätzlichkeiten des Krankheiten- und Todesursachenpanoramas zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen herausgearbeitet. Daneben veranschaulicht die Untersuchung die Gesundheitsverhältnisse einiger, damals weit verbreiteter Berufsgruppen und gibt hinsichtlich möglicher arbeitsbedingter Gesundheitsbelastungen einen kurzen Überblick über deren Tätigkeitsprofile und deren Arbeitsumgebung.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Leipziger Erhebung und ihre Rahmenbedingungen - Allgemeine Beschreibung der Gesundheitsverhältnisse der Versicherten nach Alter und Geschlecht - Berufs- und branchenspezifische Gesundheitsrisiken.