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In der Warteschleife - Zur Bedeutung der Integrationsfähigkeit bei der Bewältigung von Berufsunsicherheit und Arbeitslosigkeit

Eine empirische Untersuchung der Lehramtsabsolventen von 1983 der Universität Gesamthochschule Kassel

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Almut Wiedenhöft

Bei dem Phänomen der Akademikerarbeitslosigkeit handelt es sich um ein verhältnismäßig junges Phänomen, das in den 80er Jahren auch die Berufsgruppe der LehrerInnen erreichte. Zwar wurde in der bekannten Arbeitslosenforschung die sinnstiftende Funktion der Arbeit bereits herausgestellt, aber gerade durch die stetig steigende neue Form der Berufseinstiegsarbeitslosigkeit entstand die Frage nach den Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf den spätadoleszenten Identitätsbildungsprozeß. Da wir die ganze Bandbreite von Reaktionsweisen auf die erschwerte Berufssituation für junge LehrerInnen erfassen wollten, wählten wir einen ganzen Jahrgang (1983) von Ghk-Absolventen für diese empirische Studie aus. Während der Auswertungsarbeiten kristallisierte sich die individuelle Persönlichkeitsstruktur und dabei insbesondere die Integrationsfähigkeit als Dreh- und Angelpunkt des erschwerten Identitätsbildungsprozesses heraus.
Aus dem Inhalt: Einleitung und Rückblick auf die Arbeitslosenforschung - Identität als theoretisches Konstrukt und Erfahrungsbegriff - Integrationsfähigkeit als Ausdruck innerer Synthetisierungsprozesse - Untersuchungsdesign und Methodenwahl - Ergebnisdarstellung, Diskussion und Ausblick.