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Wirtschaftswachstum durch Innovationen

Eine Kritik des neoklassischen wachstumstheoretischen Forschungsprogramms aus evolutionärer Perspektive

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Tobias Unkelbach

Gegenstand der Arbeit sind Modelle des neoklassischen wachstumstheoretischen Forschungsprogramms, die den exogenen technischen Fortschritt des Grundmodells von R. Solow aus dem Jahre 1956 modellendogen zu erklären versuchen. Nach deren Darstellung mit Schwerpunkt auf den jüngsten Modellen endogener Innovationen argumentiert der Autor, daß die Unsicherheit von mit Lernvorgängen verbundenen Investitionsentscheidungen und die Spezifität von Wissen im neoklassischen Modellrahmen unzureichend abgebildet werden. Stattdessen wird auf eine evolutionäre Sichtweise des innovativen Wettbewerbs verwiesen, aus der die wirtschaftspolitischen Empfehlungen der neoklassischen Modelle verworfen und die Bedeutung weiterer Politikfelder für Wachstum und Innovationen erkannt werden.
Aus dem Inhalt: Die Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme - Endogener technischer Fortschritt in Modellen vollkommener und monopolistischer Konkurrenz - Erkenntnisfortschritte und Grenzen des neoklassischen wachstumstheoretischen Forschungsprogramms.