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Auswirkungen der Währungsunion auf den Strukturanpassungsprozeß der Länder der afrikanischen Franc-Zone

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Heike Michelsen

Die Arbeit untersucht die Wirkungen der Mitgliedschaft in der Franc-Zone (FZ) unter veränderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die methodische Grundlage bildet der Vergleich zwischen FZ und anderen schwarzafrikanischen Ländern und den Ländern Ghana, Benin und Togo. Die Ergebnisse zeigen einen höheren Strukturanpassungsbedarf und eine verringerte Strukturanpassungsfähigkeit der FZ-Länder sowie gestiegene externe Ungleichgewichte. Chancen und Risiken unterschiedlicher Entwicklungsperspektiven der FZ (z.B. einer Abwertung des F-CFA, Anbindung an den ECU) werden untersucht, wobei eine Änderung der Parität am wahrscheinlichsten eine langfristig positive ökonomische Entwicklung einleiten wird. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse für die Bildung einer Währungsunion zwischen Entwicklungsländern ist aufgrund der besonderen Beziehung der FZ zu Frankreich eingeschränkt.
Die Autorin: Heike Michelsen wurde 1962 geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Gießen und Hohenheim. Von 1988 bis 1993 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Agrar- und Sozialökonomie der Tropen und Subtropen der Universität Hohenheim beschäftigt, wo sie zugleich promovierte. Seit 1993 arbeitet sie als Forscherin am internationalen Agrarforschungsinstitut ISNAR (International Service for National Agricultural Research) in Den Haag (Niederlande).