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Zur Belastungssteuerung in der Schwimmtherapie mit Herzinfarktrehabilitanden auf der Grundlage unterschiedlicher spiroergometrischer Diagnosen

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Lutz Schega and Gesundheits- u. Rehabilitations-

In dieser Arbeit wird der Anspruch verfolgt, einen Weg aufzuzeigen, die Lücke beim Transfer fahrradergometrischer Daten zu der Sportart Schwimmen, speziell bei der Betreuung von Herzinfarktrehabilitanden, zu schließen. Die Messung der Leistung und der Sauerstoffaufnahme im Schwimmkanal erlauben die Berechnung des Wirkungsgrades. Damit bietet sich die Möglichkeit, das für die sportmotorische Umsetzung so eminent wichtige Problem des Wikungsgrades zu quantifizieren. Durch den Vergleich spiroergometrischer Diagnosen auf dem Fahrradergometer und im Schwimmkanal wird es möglich, praxisrelevante Empfehlungen für die Therapiegestaltung beim Schwimmen mit Herzinfarktrehabilitanden abzuleiten, den Stellenwert der individuell einzuschätzenden Belastbarkeit unter Berücksichtigung der Bewegungsspezifik im Medium Wasser zu bestimmen und theoretische Ableitungen für das pädagogisch-therapeutische Handeln als Grundlage für die Steuerung der biologischen Anpassungsprozesse zu treffen.