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Venetischer Aristotelismus im Ende der aristotelischen Welt

Aspekte der Welt und des Denkens des Cesare Cremonini (1550-1631)

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Heinrich C. Kuhn

Cesare Cremonini, lange Jahre Philosophieprofessor an der Universität Padua, ist heute primär als derjenige bekannt, der sich weigerte, durch Galileis Fernrohr zu blicken. Die Arbeit untersucht Cremoninis Umfeld, sein Leben und sein Denken. Die wohlbegründete und nachvollziehbare Rationalität der Philosophie Cremoninis wird anhand der Untersuchung exemplarischer Themen seiner Naturphilosophie aufgezeigt. Es folgen Kapitel zum universitären Aristotelismus nach Cremonini, zum Gegensatz von «alter» und «neuer» Wissenschaft von der Natur, und zu dem, was Philosophiegeschichtsschreibung leisten kann und soll. Editionen von Texten Cremoninis und von Archivalien sowie ein ausführliches Verzeichnis der Werke Cremoninis und eine Bibliographie schließen die Arbeit ab.
Aus dem Inhalt: Literaturbericht und Einführung - Biographie und universitäres Umfeld in Padua - Intellektlehre, ZurUmfeld in Padua - Intellektlehre, Zurückweisung des galenistischen Materialismus, Rettung der Einheit der belebten und unbelebten Natur, Verteidigung des anatomischen Primats des Herzens, Astrologie-Kritik, philosophische Astronomie - Wissenschaftstheoretische Reflexion - Text-Editionen - Werkverzeichnis - Bibliographie.