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Dimensionen der Integration bei kooperativem Unterricht

Eine empirische Untersuchung zu Strukturen und Prozessen beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen

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Michael Berges

Zentraler Gegenstand des Buches ist der 'kooperative Unterricht', bei dem Schüler der Schule für geistig Behinderte mit Kindern und Jugendlichen von Grundschule, Kindergarten oder Gymnasium regelmäßig gemeinsame Vorhaben durchführen. Der Autor begründet 'Kooperation' als eine Form integrativen Unterrichts und verarbeitet nationale und internationale Erfahrungen. In sechs Projekten, die unter Alltagsbedingungen wissenschaftlich begleitet wurden, geht es um die Aufhellung der spezifischen Momente kooperativer Schulpraxis. Mit den Methoden der qualitativen Sozialforschung werden Interaktionsverläufe sowie Einschätzungen von Pädagogen, Eltern und Schülern untersucht. Die Forschungsergebnisse weisen über eine reine Darstellung hinaus, erfahren eine disziplinäre Diskussion und benennen Konsequenzen für Schulentwicklung und Bildungspolitik.
Aus dem Inhalt: Forschungsleitende Wertentscheidungen - Integration behinderter Schüler ins Schulsystem - Systematische Zusammenhänge beim Kontakt behinderter und nichtbehinderter Schüler - Das Forschungsdesign als theoretisches Sampling - Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Implementation.