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Subjektive Epistemologien beim komplexen Problemlösen

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Marcel Hunecke

Das Schlagwort des «Vernetzten Denkens» wird häufig im Zusammenhang mit der Forderung nach der Entwicklung von neuen Lösungsstrategien für komplexe Problemstellungen angeführt. In dieser empirischen Studie wird untersucht, welchen Einfluß subjektive erkenntnistheoretische Orientierungen auf die am Prozeß des komplexen Problemlösens beteiligten instrumentellen und reflexiven Denkoperationen ausüben. Im Mittelpunkt der Analyse stehen subjektive, epistemologische Orientierungen, die sich aus dem Kontext der wissenschaftlichen Systemtheorie ableiten. Hierbei erfolgt eine Differenzierung der systemtheoretischen Epistemologien in konstruktivistische, holistische und zirkularistische Anteile sowie in deren realistische, elementaristische und linearistische Gegenpole.
Aus dem Inhalt: Wissensformen beim komplexen Problemlösen - Drei Dimensionen systemtheoretischen Denkens - Epistemologische Orientierungen bei Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche - Systemwissen, Perspektivenwechsel und Reflexion der Begrenzungen von Modellbildungen als Indikatoren für eine hohe Kompetenz beim komplexen Problemlösen.