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Die Beachtung von Eingriffsnormen in der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit

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Christina Ungeheuer

Die Beachtlichkeit wirtschaftsrechtlicher Eingriffsnormen für die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit ist ein theoretisch wie praktisch sehr bedeutsames Thema. Im Hinblick auf die Liberalisierung des internationalen Handels stellt sich die Frage, inwiefern diesem die Möglichkeit eröffnet ist, sich durch die Entscheidung für die streitentscheidende Institution der Schiedsgerichtsbarkeit dem eingreifenden, lenkenden und wirtschaftsgestaltenden Zugriff nationaler Staaten zu entziehen bzw. deren Eingriffe unbeachtet zu lassen. Schiedsgerichte geraten dabei in einen Konflikt zwischen der Beachtung des Parteiwillens und der Beachtung staatlicher Gesetze. Die Autorin untersucht die Grundlagen für eine Lösung des Problems und stellt einen Lösungsvorschlag vor.
Aus dem Inhalt: Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit - Das in der Hauptsache anwendbare Recht - Beachtung von Eingriffsnormen in der Praxis - Theoretische Grundlagen im staatlichen Kollisionsrecht (Deutschland, Frankreich, England, Schweiz, Niederlande) - Bedeutung der theoretischen Grundlagen für das Schiedsgericht.