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Zur Entwicklung des Dudens und seinem Verhältnis zu den amtlichen Regelwerken der deutschen Orthographie

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Gunnar Böhme

Im Fokus der Untersuchung steht die Genese des Rechtschreibdudens von der 1. Auflage 1880 bis zur 20. Auflage 1991 in orthographiehistorischer, inhaltlicher und lexikographischer Sicht. Um die Dudenentwicklung auch in ihrem Verhältnis zur amtlichen Norm zu veranschaulichen, werden signifikante Dudenauflagen mit den zwischen 1879 und 1941 edierten amtlichen Regelwerken der deutschen Orthographie inhaltlich verglichen. Diese Analyse soll den Nachweis erbringen, dass der Duden in nahezu allen Regelbereichen eine zunehmend von der amtlichen Regelung unabhängige inhaltliche Entwicklung vollzieht. Ein weiteres Ziel ist die Dokumentation und Begründung der orthographiehistorisch stetig gewachsenen Rolle des Dudens vor dem Hintergrund einer sich verringernden Bedeutung der amtlichen Regelwerke.
Aus dem Inhalt: Orthographietheoretischer und lexikographischer Status des deutschen Orthographiewörterbuchs – Orthographiehistorische Entwicklung und Rolle des Dudens und der amtlichen Regelwerke – Verhältnis von Duden und amtlicher Regelung in der inhaltlichen Entwicklung aller Regelbereiche.