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Zufallsstrukturen in der zeitgenössischen abstrakten Malerei

dargelegt am Werk von Thomas Krüger

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Heike M. Piehler-Rohrer

Schon Leonardo da Vinci dienten zufällige Gesteinsstrukturen als Quelle künstlerischer Inspiration, wenngleich er noch weit davon entfernt war, sie als Kunstwerk anzusehen. Erst in der Moderne wurde der Zufall als künstlerisches Prinzip anerkannt. Der Dadaismus erhob ihn explizit zum Stilmittel. Seitdem erlebt der Zufall einen Aufschwung, der bis in die jüngste Zeit reicht und auch im Werk des Lübecker Künstlers Thomas Krüger zum Ausdruck kommt. Diese Arbeit verfolgt die Entwicklung der Zufallsstrukturen und beschreibt ihren Bedeutungswandel. Sie gibt einen Einblick in verschiedene Techniken der experimentierfreudigen jüngeren Kunst und weist nach, daß Zufallsformen aufgrund ihrer natürlichen Ästhetik heute eine hohe künstlerische Qualität beigemessen wird.
Aus dem Inhalt: Zur terminologischen Problematik - Zur Tradition der Zufallsstrukturen in der abendländischen Malerei - Zufallsstrukturen in der Malerei der Moderne - Das Werk von Thomas Krüger - Einordnung in den Kontext der zeitgenössischen abstrakten Malerei.