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Besicherung von Fremdkapitalpositionen

Ein Instrument zur Lösung von Anreizproblemen zwischen Eignern und Gläubigern

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Marc Seybold

Sicherheiten sind ein elementarer Bestandteil für die Mehrzahl aller Kreditvereinbarungen. Dennoch wird die Vorteilhaftigkeit von Sicherungsvereinbarungen für Eigner und Gläubiger nur in seltenen Fällen untersucht. In dieser Arbeit geschieht dies vor dem Hintergrund, daß Kreditbeziehungen durch Informationsasymmetrien zwischen Eignern und Gläubigern gekennzeichnet sind. Die Kreditbeziehung wird daher in einem Agency-Ansatz dargestellt. Sicherheiten sind innerhalb dieses Ansatzes ein Instrument, um Interessenkonflikte zwischen Eignern und Gläubigern zu reduzieren. Anhand dieses Kriteriums werden die einzelnen Sicherungsformen bewertet und eine effiziente Besicherungspolitik ermittelt. Dabei zeigt sich, daß Leasing aus informationsökonomischer Sicht Vorteile gegenüber herkömmlichen Kreditsicherheiten aufweist. Dies beruht vor allem auf der schwachen rechtlichen Stellung zahlreicher Mobiliarsicherheiten.
Aus dem Inhalt: Interessenkonflikte zwischen Eignern und Gläubigern - Funktionen von Sicherheiten unter symmetrischer und asymmetrischer Information - Unternehmenswertsteigernde Wirkung der Besicherung durch Reduktion der Interessenkonflikte.