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Die Synthese von Todeskonzept und eigener Lebenszeitperspektive beim Adoleszenten

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Günter Ramachers

Zentraler Gegenstand dieser explorativen Feldstudie ist der Synthesezeitpunkt von entwickelten Todeskonzepten und eigener Lebenszeitperspektive bei Jugendlichen. Todeskonzepte und Lebenszeitperspektiven der Probanden wurden mittels quantitativer und qualitativer empirischer Methoden erfaßt und ausgewertet. Für die qualitative Auswertung wurde ein neues Untersuchungsinstrument entwickelt und in einer zusätzlichen Vergleichsstudie abgesichert. Entscheidende Aussage der Untersuchung ist die gewonnene Erkenntnis, daß erst im Bewußtsein der eigenen Sterblichkeit Todeskonzepte inhaltlich gewichtet werden und Leben als Zeitkontinuum realisiert wird.
Aus dem Inhalt: Todeskonzepte und Lebenszeitperspektive - Kognitive Aspekte von Lebens- und Todeskonzepten - Phänomenologie der Wahrnehmung - Biologische Marginalisierung des Seins - Antizipation von Lebenszeit - Extern determinierte Endlichkeit.