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Messung interregionaler Wohlstandsunterschiede: ein Vergleich Schweiz - Österreich

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Hans Balmer

Bei Betrachtungen der unterschiedlichen regionalen Einkommensentwicklung in der Schweiz wurde bis jetzt - mit Ausnahme der speziellen Würdigung der Berggebiete im Rahmen des Investitionshilfegesetzes - ausschliesslich mit kantonalen Vergleichszahlen operiert. Die Kantone können jedoch, weil häufig innerhalb ihrer Grenzen selbst geographisch und topographisch völlig verschiedene Gebiete vorkommen, keine geeigneten Vergleichseinheiten für eine funktionalräumliche Untersuchung darstellen. Kantonswerte können sogar im ungünstigsten Fall, wenn spezifische Strukturmerkmale zu einem unechten Durchschnitt zusammengefasst werden, eine Ursache für erhebliche Fehlinterpretationen sein.
Mit dieser Arbeit wird deshalb versucht, diese Gefahr zu beseitigen und die vorhandenen Informationslücken zu schliessen. Erstmals wird für die Schweiz ein 25-jähriger Zeitreihenvergleich funktionalräumlicher Wohlstandsmessungen präsentiert. Die Ergebnisse sollen zum Verständnis der bisherigen Regionalentwicklung beitragen und als Grundlage für eine künftige Regionalpolitik dienen. Abgerundet werden die statistischen Ergebnisse für die Schweiz durch einen Vergleich mit dem Nachbarland Österreich.