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Reichskasse und öffentlicher Kredit in der Weimarer Republik 1924-1932

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Ursula Bachmann

Die Frage, ob Reichskanzler Brüning in der Weltwirtschaftskrise eine andere Finanz- und Wirtschaftspolitik hätte betreiben können, ist mittlerweile im Rahmen der Borchardt-Kontroverse ausgiebig diskutiert worden. Die Untersuchung weist an Hand einer detaillierten Analyse der Kreditaufnahme des Reiches und des Zustands der Reichskasse nach, daß eine Politik des Deficit Spending in der Weltwirtschaftskrise nicht möglich war. Die Ursachen der Kassenschwierigkeiten und der Weg hin zur Kreditunwürdigkeit des deutschen Reiches werden untersucht, wobei vor allem den Jahren vor der Weltwirtschaftskrise ein erhebliches Gewicht zukommt.
Aus dem Inhalt: Die Ursprünge der Finanzkrise von 1928/29: Analyse der Finanzpolitik von 1924/25 bis 1928/29 - Die Folgen des Deficit Spendings von 1926/27 bis 1928/29: Kassenschwierigkeiten und Beginn der Konsolidierungspolitik - Der Weg durch die Krise ohne Kredit: eine Kassengeschichte der Weltwirtschaftskrise.