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Wettbewerbsorientierte Regulierung der Elektrizitätswirtschaft

Theoretische Konzepte und Erfahrungen aus Großbritannien Elektrizitätsrelevantes EU-Recht im Anhang

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Michael Losch

Seit 1990/91 existiert in Großbritannien ein revolutionäres Organisationssystem für die Elektrizitätswirtschaft. Über 40.000 Stromkunden haben bereits die Möglichkeit, ihren Stromversorger frei zu wählen. Wie ein solches System funktioniert, die Erfahrungen mit dem Stromspotmarkt, der die Erzeugung koordiniert, und die Ablaufplanung sowie Kostenrechnung eines für die Versorgerwahl unverzichtbaren Durchleitungsregimes sind die Schwerpunkte der Arbeit. Auf theoretischer Ebene werden der volkswirtschaftliche Nutzen eines offenen Systems, die Vorteile der vertikalen Entflechtung der Elektrizitätswirtschaft und die Probleme bei der Durchleitungsgebührenermittlung diskutiert. Ein ebenso wichtiger Teil analysiert die Funktion und die Markterfahrungen in England auf detaillierte und praxisnahe Weise.
Aus dem Inhalt: Synergien des Verbundbetriebs - Wettbewerbsmodell auf Basis von TPA und Durchleitungsmöglichkeiten - Volkswirtschaftlicher Nutzen und kalkulatorische Probleme - Funktion des britischen Spotmarktes für Strom - Funktion des britischen TPA-Systems - Empirische Untersuchung über Marktentwicklung und Effizienz des britischen Systems.