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Die Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt in der deutschen Publikums-Aktiengesellschaft und der Funktionswandel ihrer Organe

Eine Analyse der Reformvorschläge unter Berücksichtigung der Theorie der Verfügungsrechte und ein Beitrag zur Geschichte des Aktienwesens

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Robbin Juhnke

Die Kompetenzverteilung in der großen AG von heute stellt sich so dar: die Aktionäre geben ihre Mittel in das Unternehmen, in dem eine begrenzte Personenzahl - nämlich die Manager - über deren Verwendung entscheidet. Somit stellt sich vor dem Hintergrund wachsender Kritik an den Unternehmensvorständen die Frage: Wer garantiert, daß die Interessen der Geldgeber ausreichend berücksichtigt werden? Dieses Buch geht dieser Frage unter Verwendung modernster ökonomischer Theorien nach und legt dar, daß eine Kontrolle der Manager weit weniger auf konventionellem Wege - also durch Aufsichtsrat oder HV -, sondern durch den Markt ausgeübt wird. Dem vollständigen Wirken dieses Marktmechanismus stehen aber in Deutschland schwerwiegende Hindernisse entgegen. Mölichkeiten zu deren Beseitigung werden genannt.
Aus dem Inhalt: Fehlleistungen von Unternehmensvorständen und Möglichkeiten zu ihrer verbesserten Überwachung - Wechselwirkungen zwischen den Organen der AG - Hinweise zur effizienteren Kontrolle des Managements - Entwicklung des Aktienwesens in Deutschland.