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Zukünftige Vergangenheit

Thomas De Quinceys "Suspiria de Profundis</I> als natalteleologische Autobiographie

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Michael Felske

Während andere Bücher zu Thomas De Quincey bislang stets den Weg eines oft pauschalisierenden Durchgangs durch sein Gesamtwerk einschlugen, unternimmt es diese Arbeit, im detaillierten Eingehen auf ein einzelnes Werk erstmals der ganzen Komplexität seiner Prosa gerecht zu werden. Gegenstand der Untersuchung ist Suspiria de Profundis, einer der faszinierendsten Texte romantischer Prosaliteratur überhaupt. Die Studie verschränkt die überaus genaue Lektüre dieses Textes mit Reflexionen zu einer Theorie autobiographischer Lektüre und entwirft dabei die Konzeption einer natalteleologischen Autobiographie, an deren Ende ein Denken der eigenen Geburt aushaltbar geworden wäre: «which of us is it that without shuddering could (if consciously we were summoned) face the hour of birth?»
Aus dem Inhalt: Einleitung: Autobiographie und Geburt - Verhältnis der Suspiria de Profundis zu: Wordsworths Prelude - dem Erhabenen - der Gnosis - Literarische Verfahrungsweisen der Suspiria: Palimpsest - Anagnorisis - Figuraldeutung - Schluß: Die Geburt als absolute Präfiguration.