Show Less
Restricted access

Altchinesische Geschichten über Fuchsdämonen

Kommentierte Übersetzung der Kapitel 447 bis 455 des "Taiping Guangji</I>

Series:

Birthe Blauth

Der chinesische Fuchsdämon hat nichts mit dem europäischen Reineke Fuchs gemein. Eher läßt er sich mit unserem Teufel im Volksglauben vergleichen. Am liebsten verwandelt sich der Fuchs in eine wunderschöne Frau, um so junge Männer zu verführen und sich willenlos ergeben zu machen. Je älter der Fuchs wird, desto größer wird seine magische Macht. Mit 1000 Jahren wird er ein unsterbliches und unbesiegbares Himmelswesen. Das Taiping Guangji enthält die früheste reichhaltige Sammlung von Fuchsgeschichten. Die hierin zitierten Quellen entstanden im 4.-10. Jahrhundert. Mit dieser Studie liegen erstmals alle Fuchsgeschichten des Taiping Guangji vollständig übersetzt und mit Kommentaren versehen vor. Die vorkommenden Typen und Motive werden beschrieben und vergleichbaren Typen und Motiven aus aller Welt gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt: Das Taiping Guangji - Geister und Dämonen - Die Fuchsgeschichten als literarische Gattung - Zhiguai und xiaoshuo - Märchen, Sage, Erzählung und Geschichte - Kommentierte Übersetzung der Kapitel 447 bis 455 des Taiping Guangji - Zum Problem der Definition von Typ und Motiv - Typen von Fuchsgeschichten - Motive in den Fuchsgeschichten - Vergleich mehrerer Textversionen des Taiping Guangji - Quellen des Taiping Guangji.