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Eudaimonistische Wirtschaftstheorie

Ein Referenzsystem ökonomischer Zielsetzung

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Robert Richert

Seit Jahrtausenden beschäftigen sich Menschen mit der Fragestellung, welche Faktoren zu einem glücklichen Leben beitragen. Das ökonomische Gedankengut der traditionellen utilitaristischen Theorie ist jedoch dem nutzenmaximierenden Verhalten des homo oeconomicus verhaftet. Im Rahmen einer eudaimonistischen, das heißt an der «Glückseligkeit» orientierten Wirtschaftstheorie wird gezeigt, daß es rational sein kann, auf ökonomische Vorteile zu verzichten. Fundiert wird diese Sichtweise insbesondere durch Erkenntnisse antiker und moderner Moralphilosophen. Die Untersuchung mündet in der Ableitung eines Zielportefeuilles für den homo beatus, den «glückseligen» Menschen.
Aus dem Inhalt: Historischer Abriß über Glückseligkeit - homo oeconomicus - Arten von Glückseligkeit: ökonomisch, philosophisch, psychologisch, soziologisch - Aristoteles' Ethik - Adam Smith' Ethik - Ordnungspolitik - Ziele pragmatisch-rationalen Handelns.