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Rechtliche Rahmenbedingungen der Emissionsfinanzierung von Aktiengesellschaften in Spanien und Deutschland

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Michael Pfaar

Ziel der Arbeit ist es, die geltenden gesetzlichen Vorschriften des Gesellschafts-, Börsen- und Steuerrechts in Spanien und Deutschland vergleichend daraufhin zu untersuchen, ob sie die in Finanzierungsbeziehungen existierenden Principal-Agent-Probleme lösen helfen und welche Auswirkungen die Regelungen auf die Entfaltungsspielräume der Marktteilnehmer haben. Es wird gezeigt, daß der spanische Gesetzgeber insgesamt zu einer gesellschaftsrechtlich zwingenden Regelung von Finanzierungsformen neigt, im Börsenrecht teilweise jedoch weitere Spielräume eröffnet. Die Besteuerung von Finanzierungsformen ist in beiden Rechtsordnungen nicht entscheidungsneutral. Durch die sehr detaillierte Darstellung der spanischen gesetzlichen Vorschriften des Gesellschafts-, Börsen- und Steuerrechts einschließlich einer synoptischen Gegenüberstellung der deutschen und spanischen Vorschriften ist die Untersuchung auch für den Praktiker interessant, der über eine spanische Tochtergesellschaft in Spanien aktiv oder auf diesem Gebiet beratend tätig ist.
Aus dem Inhalt: Neoklassische und neo-institutionalistische Mikroökonomik und Finanzierungstheorie - Darstellung der ordnungstheoretischen Konzeption F.A. v. Hayeks - Regelungsprobleme in Finanzierungsbeziehungen: Principal-Agent-Probleme - Darstellung der gesetzlichen Rahmenbedingungen folgender Finanzierungsinstrumente: Stammaktie, Stimmrechtslose Vorzugsaktie, Einfache Schuldverschreibungen, Wandel- und Optionsanleihen, Genußscheine, Pagarés de Empresa (spanische Eigenwechsel), aufgeteilt nach gesellschafts-, börsen- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen - Synoptische Gegenüberstellung der gesetzlichen Vorschriften in Spanien und Deutschland.