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Fortbildungsschule in Sachsen I

Allgemeine und gewerbliche Fortbildungsschule in Sachsen im Spannungsfeld schulpolitischer und gewerblicher Interessen (1815-1933)

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Frank Wehrmeister

Das erste größere Werk zur Geschichte der sächsischen Knaben-Fortbildungsschule zeichnet ihre Entwicklung seit den ersten Sonntagsschulen für Handwerkslehrlinge nach. Das Verhältnis von allgemeiner und gewerblicher Fortbildungsschule war durch Konkurrenz und Hierarchie bestimmt. Die Überschneidung von Aufgabenbereichen der zwei Arten der Fortbildungsschule kulminierte in einem offenen Dualismus-Streit zwischen sächsischer Regierung, Lehrerschaft und gewerblichen Korporationen. Das Wirken Richard Seyferts verdeutlicht, Standesinteressen der Lehrer überlagerten die pädagogisch begründete Forderung nach der einheitlichen und beruflichen Fortbildungsschule als Jugendschule. Eine Zeittafel rundet die aufwendig in Archivalien recherchierte Darstellung ab.
Aus dem Inhalt: Die politische Funktion der Fortbildungsschule - Fortbildungsschule und Gewerbeschulpolitik - Leben und Werk des Pädagogen und Schulpolitikers Richard Seyfert - Zeittafel zur Geschichte der sächsischen Fortbildungsschule (1815-1933).