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Aktienindexprognosen mit Fehlerkorrekturmodellen und dem ökonomisch relevanten Zins

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Egbert Sauer

Die Entscheidung über eine Investition in Aktien (Sachkapital) wird mit einem Kalkulationszins getroffen, der zukünftige Erträge abdiskontiert. Für rationale Anleger ist hierbei nicht die Umlaufrendite relevant, sondern die in dieser Arbeit vorgestellte Bond-Gesamt-Rendite. Mit ihr wird eine Gleichgewichtsbeziehung zwischen dem Rentenmarkt und dem Aktienmarkt in Deutschland nachgewiesen, die für Einjahres-Prognosen des Aktienmarkts eingesetzt wird. Für Aktienprognosen eines kürzeren Anlagehorizonts (ein Monat) werden drei gesamtwirtschaftliche Frühindikatoren vorgestellt. Beide Prognosemethoden werden in Fehlerkorrekturmodellen vereint, mit denen sich deutlich höhere Renditen als mit dem Aktienindex erzielen lassen.
Aus dem Inhalt: Tobins Portfoliomodell - Kointegration und Fehlerkorrektur - Informationseffiziente Märkte - Empirische Untersuchung der Beziehung zwischen Rentenmarkt und Aktienmarkt - Einmonatsprognosen mit Frühindikatoren - Beurteilung der Performance bei Transaktionskosten.