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Flucht, Vertreibung und verlorene Heimat im früheren Ostdeutschland

Beispiele literarischer Bearbeitung

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Wolfgang Schneiss

Das Thema der Flucht, Vertreibung und verlorenen Heimat im früheren Ostdeutschland ist in der Literaturwissenschaft bisher wenig beachtet worden. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zu seiner Rehabilitierung. Romane von Wiechert, Ihlenfeld, Hartung, Grass, Surminski, Lenz und Bienek werden exemplarisch analysiert und miteinander verglichen. Dabei werden Entwicklungslinien in der literarischen Bearbeitung des Themas sichtbar.
Die Arbeit ist ein detailreicher Beitrag zu einer genaueren Erforschung der Bedeutung von Heimat und Heimatverlust in der neueren Erzählliteratur. Zugleich zeigt sie in ausführlicher Darstellung die Verbindung von regionaler und zeitgeschichtlicher Dimension als entscheidenden Aspekt eines wichtigen Teils der deutschen Nachkriegsprosa.
Aus dem Inhalt: Einführung - Das frühere Ostdeutschland. Hinweise zur Geographie, Geschichte und Politik - Ernst Wiechert: «Missa sine nomine» - Kurt Ihlenfeld: «Wintergewitter» - Hugo Hartung: «Gewiegt von Regen und Wind» - Günter Grass: «Die Blechtrommel» - Arno Surminski: «Jokehnen» - Siegfried Lenz: «Heimatmuseum» - Horst Bienek: «Gleiwitzer Tetralogie» - Ergebnisse aus den Analysen - Einordnung und Bewertung.