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EVÜ und «fact doctrine»

Konflikte zwischen europäischer IPR-Vereinheitlichung und der Stellung ausländischen Rechts im angelsächsischen Zivilprozeß

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Hartmut Ost

Das Europäische Schuldvertragsübereinkommen hat für die Mitgliedstaaten das internationale Schuldvertragsrecht vereinheitlicht. Die einheitliche Anwendung des EVÜ ist aber bisher nicht gewährleistet, da Unterschiede in den jeweiligen Prozeßrechten bezüglich der Behandlung ausländischen Rechts fortbestehen. Die Arbeit zeigt anhand des fakultativen Charakters des Kollisionsrechts und der Behandlung ausländischen Rechts in Großbritannien und Irland, daß materielle Wertungen des EVÜ einer rein fakultativen Anwendung des EVÜ und einem ausschließlichen Parteibeweis ausländischen Rechts entgegenstehen. Um die vom EVÜ beabsichtigte Entscheidungsharmonie herzustellen, bedarf es einer Abstimmung zwischen materiellem Kollisionsrecht und Prozeßrecht.
Aus dem Inhalt: Einführung - Die Stellung ausländischen Rechts in England, Nordirland, Schottland und Irland - Der Konflikt zwischen EVÜ und fact doctrine - Lösungsfindung.