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Das Sonett bei Rilke

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Sigrid Kellenter

Diese Arbeit versucht, eine Antwort auf die immer wiederkehrende Frage zu finden, ob Rilkes Sonette den Anspruch, Sonette zu sein, wirklich erfüllen. Von der Definition des Sonetts als lyrische Form mit spezifischen Merkmalen ausgehend werden alle Sonette auf Entsprechungen und Abweichungen hin untersucht, wobei sonettähnliche Gedichte mit in Betracht gezogen werden. Strophenbau, Reim, Rhythmus, Lautung, Wortwahl und Syntax werden gesondert, in Zusammenhang miteinander und in Zusammenhang mit der Bedeutung des Ausgesagten betrachtet. Dabei werden ganz bestimmte, charakteristische Entwicklungen und Wellenbewegungen im Sonettschaffen Rilkes aufgedeckt.
Aus dem Inhalt: I. Voraussetzungen zur Untersuchung des Sonetts bei Rilke - II. Das Sonett von den Anfängen bis zu den «Neuen Gedichten» - III. Das Sonett in den «Neuen Gedichten» - IV. Das Sonett zwischen den «Neuen Gedichten» und den «Sonetten an Orpheus» - V. «Die Sonette an Orpheus»: Die Gestalt - VI. «Die Sonette an Orpheus»: Die Beziehungen der Gestalt zum Gehalt - Schlussbetrachtungen.