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Der Grundsatz der Gewaltentrennung im französischen Verwaltungsprozeßrecht

Eine Untersuchung über Grundlagen und Grenzen des französischen Verwaltungsprozesses

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Sascha Berst

Der Autor beschreibt das französische Verwaltungsprozeßrecht im Hinblick auf seine spezifische, in bezug auf den Gewaltentrennungsgrundsatz entwickelte Ausprägung. Er zeichnet dabei das Bild des Verwaltungsprozesses in Frankreich von der Revolution bis zur Gegenwart. Dabei stellt er fest, daß der Verwaltungsprozeß in Frankreich auf die Annullationsklage fixiert und eine Verpflichtungsklage weitgehend unbekannt ist. Er untersucht die Frage, inwiefern diese Fixierung eine Folge der französischen Auffassung von Gewaltentrennung ist. Schließlich läßt er Kritiker des französischen Verwaltungsprozeßrechtes zu Wort kommen, um zu klären, ob diese Fixierung noch zeitgemäß ist.
Aus dem Inhalt: Die Grundentscheidungen der Assemblée Constituante für einen Verwaltungsprozeß - Gründung des Conseil d'Etat durch Napoleon Bonaparte - Die Entwicklung der Justice retenue zur Justice délégée - Die Stellung des Conseil d'Etat im heutigen Frankreich - Die Kompetenz des Verwaltungsrichters im verwaltungsgerichtlichen Verfahren - Recours pour excès de pouvoir - Recours de pleine juridiction.